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Wenn der Bildschirm den Augen zu viel wird – das Computer Vision Syndrom

2. Juni
1 Min. Lesezeit

Nach einem langen Tag am Laptop oder Handy fühlen sich die Augen oft trocken, müde und gereizt an. Manche Menschen bekommen zusätzlich Kopfschmerzen, verschwommenes Sehen oder Verspannungen im Nacken. Das ist heute sehr häufig und hat oft einfach mit zu viel Bildschirmzeit zu tun.


Unsere Augen sind eigentlich nicht dafür gemacht, stundenlang auf eine kleine Fläche in kurzer Entfernung zu starren. Am Bildschirm blinzeln wir außerdem viel weniger als sonst. Dadurch trocknen die Augen schneller aus und können sich überlastet anfühlen.


Was Du tun kannst


· Mach regelmäßig kurze Pausen.

· Schau immer wieder bewusst in die Ferne.

· Blinzle zwischendurch öfter.

· Achte auf gutes Licht am Arbeitsplatz.

· Sitze möglichst aufrecht und halte eine Armlänge Abstand zum Bildschirm.

· Wenn Du eine Brille trägst, lass prüfen, ob sie für die Bildschirmarbeit passt.

· Bei trockenen Augen können befeuchtende Tropfen helfen (konservierungsmittelfrei).


Wann Du genauer hinschauen solltest


Wenn die Beschwerden trotz Pausen und besserer Bildschirmgewohnheiten bleiben, solltest Du das ärztlich abklären lassen. Das gilt vor allem dann, wenn die Augen regelmäßig brennen, das Sehen schwankt oder die Kopfschmerzen immer wiederkommen.


Kurz gesagt: Bildschirmarbeit ist heute kaum zu vermeiden — aber Deine Augen brauchen dabei kleine Erholungsinseln. Schon einfache Änderungen können viel bewirken.


Quelle: Pucker et al., 2024., Kaur et al., 2022.

 
 
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